Zahnimplantate – die Alternative
Wie sind Parodontitis und Lungenentzündung verbunden?
Erstaunlicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Parodontitis und einer Lungenentzündung. In den Zahnbelägen befindenden sich Bakterien. Diese können Infektionen nicht nur im Zahnimplantat und in der Mundhöhle auslösen, denn die Bakterien werden eingeatmet und infizieren andere Organe.
Forscher an der Uni Barcelona fanden heraus, dass bei Parodontitispatienten, das Risiko einer Lungenentzündung um ein vielfaches größer ist. Je mehr Zähne betroffen sind, umso höher ist auch die Gefahr der Lungenentzündung, die in vielen Fällen tödlich verlaufen kann. Gerade älterePatienten, die pflegebedürftig sind. Aber diese beiden Krankheiten können auch mit jüngeren Leuten in Zusammenhang gebracht werden, wenn das Immunsystem geschwächt ist und die Infektionen nicht bekämpfen kann.
Der Mund ist sozusagen die „Eingangstür“ zu unserem Körper, deshalb ist der Einfluss der Mundkrankheiten auf andere Organe auf diesem Weg, wie Magen, Darm, Lunge usw. enorm. Unterdessen ist es nachgewiesen, dass schlechte Mundhygiene die Häufigkeit der Atemwegerkrankungen, wie Asthma oder Bronchitis, erhöht.
Wenn dann mit zunehmenden Alters die ersten Lücken im Gebiss entstehen, stellt sich die Frage, mit welcher Methode diese zu schließen sind. Ziemlich zügig kommt man auf die klassischen Zahnimplantate. Aber was bedeutet die Entscheidung für diesen künstlichen Zahnersatz genau? Zunächst muss man betrachten, wo und wie der Zahnverlust entstanden ist. Weiterhin ist es von Bedeutung, wieviel Zähne fehlen.
Dem Zahnarzt stehen verschiedene „Lückenfüller“ zur Verfügung. Es gibt mehrere Varianten, diese reichen von der klassischen Zahnkrone über das Zahnimplantate bis hin zu einer Prothese.
Wie schon beschrieben – Entscheidend für die Wahl des Zahnersatzes ist vor allem die individuelle Zahnlücke des Patienten.
Es wird individuell von der Lücke und den vorhandenen Möglichkeiten der Befestigung für den Zahnersatz bestimmt, ob Zahnimplantate, eine Zahnprothese oder eine Zahnkrone in Betracht gezogen werden. Natürlich spielen auch die finanziellen Möglichkeiten des Patienten eine große Rolle, da die Kosten für Zahnprothesen, Zahnkronen, Zahnbrücken und Zahnimplantate meistens selbst übernommen werden müssen.